Innenohrimplantate verbessern Hörqualität
82. Jahresversammlung der DGHNO KHC in Freiburg
Einseitige Taubheit in Kombination mit Tinnitus
Freiburg – Etwa 13 000 Bundesbürger zwischen 50 und 60 Jahren leiden unter einseitiger Taubheit. In mehr als 80 Prozent der Fälle sind starke Ohrgeräusche, der sogenannte Tinnitus, die Folge. Bei anhaltenden Beschwerden ist die Lebensqualität der Patienten häufig durch Schlaflosigkeit und Depressionen mit nachfolgender Arbeitsunfähigkeit stark beeinträchtigt. Seit einiger Zeit behandeln Hals-Nasen-Ohrenärzte an der Universitätsklinik Freiburg Betroffene erfolgreich mit Hörschnecken-Prothesen, sogenannten Cochlearimplantaten (CI). Auf der 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) erörtern Experten, wo die Vorteile im Vergleich zu konventionellen Therapien mit anderen Hörgeräten liegen und wann eine Behandlung mit einem CI sinnvoll ist. PM Taubheit Tinnitus 2011 Weiter…]