DGHNO-KHC kritisiert fachübergreifende Bereitschaftsdienste
Kostendenken gefährdet die Behandlungsqualität
Bonn, Juli 2021 – Der Personalmangel an deutschen Kliniken beschränkt sich längst nicht nur auf den Pflegebereich; auch Ärztinnen und Ärzte fehlen, die verbleibenden sind häufig überlastet und arbeiten zum Teil weit über die offizielle wöchentliche Stundenzahl hinaus. Wie der Stellenabbau die Versorgungsqualität gefährdet, wird unter anderem am Beispiel der fachübergreifenden Bereitschaftsdienste deutlich, die an Kliniken zunehmend eingerichtet werden sollen. Hier werde aus ökonomischen Gründen eine deutliche Risikoerhöhung für die Patienten in Kauf genommen, mahnen die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V. (DGHNO-KHC) und die Vereinigung der HNO-Lehrstuhlinhaber und der HNO-Chefärzte: Bereitschaftsdienste für HNO-Abteilungen sollten ausschließlich in der Hand von fachkundigen HNO-Ärzten liegen. PM DGHNO KHC Stellungnahme Fachübergreifende Bereitschaftsdienste Weiter…]